EHRENPARK DER KUNST

WOLFGANG BORCHERT

Der Hamburger Schriftsteller Wolfgang Borchert (1921–1947) zählt zu den eindringlichsten Stimmen der deutschen Nachkriegsliteratur. Seine Werke wie „Draußen vor der Tür“, „Die Hundeblume“ oder das Antikriegsgedicht „Dann gibt’s nur eins“ sind bleibende Mahnmale gegen Krieg und Gewalt.

 

Von April bis Juni 1941 war Borchert Mitglied des Ensembles der Landesbühne Ost-Hannover mit Sitz in Lüneburg. Die Bühne tourte als Wandertheater durch den norddeutschen Raum – von Lüneburg über Bremervörde bis Gifhorn. Borchert wohnte in der heutigen Lindenstraße 9 und genoss das Leben in der Salzstadt. In einem Brief an Hugo Sieker, den Feuilleton-Chef des Hamburger Anzeigers, während seiner Soldatenausbildung in Weimar ab Juni 1941 schreibt Borchert wehmütig: „Es war die schönste Zeit meines Lebens, und Sie können sich denken, wie schmerzlich diese fremde, sinnlose Welt mich aus meinem Lebenstraum gerissen hat!“ Wenig später musste er als Soldat an die Front, wurde schwer verwundet und mehrfach inhaftiert, weil er sich offen gegen das NS-Regime äußerte.

 

Borchert starb mit nur 26 Jahren in der Schweiz an den Folgen einer Lebererkrankung.

Kontakt

KulturBäckerei Lüneburg

Dorette-von-Stern-Str. 2

21337 Lüneburg

 

Tel: +49 (0) 4131 864 32 48

E-Mail: kontakt(at)kulturbaeckerei-lueneburg.de

 

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Öffnungszeiten

Mo. bis Fr.: 10–18 Uhr

Sa., So. & feiertags: 11–17 Uhr

 

Der Eintritt ist frei.

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