artrium



Das Jahr 2019
Kunst.Ästhetik.Kommunikation.Kommerz.
Fotografie in allen Formen

Fotografie ist das Medium unserer Zeit.

Seit Erfindung der Fotografie im Jahr 1839 hat sich viel getan: vom Chronisten und Kritiker seiner Zeit über den zentralen Träger von Werbung bis hin zum Jetztzeitgefühl des modernen Menschen. Fotos der Vergangenheit sind kulturelles Erbe. Sie haben das echte Leben festgehalten und helfen heute der Rekonstruktion.

Heute ist die Produktion eines Fotos beinahe unbegrenzt: Die Fotografie hat als Werkzeug von jedermann große Macht gewonnen – eine Macht, die auch verunsichert. Wo liegen die Grenzen der Privatheit? Wie werden wir der großen Flut der Bilder Herr? Und warum bewegt uns Fotografie trotz der Bilderfluten dennoch?

Das Jahr 2019 steht daher im ARTRIUM ganz im Zeichen der Fotografie. Von jungen Fotokünstlern, über dokumentarische Zeitzeugen bis hin zu Stars der Fotografieszene, zeigt die KulturBäckerei ein umfangreiches und vielschichtiges Ausstellungsprogramm rund um das Medium Foto. 


17. Januar – 24. Februar 2019

KARIN ROCHOLL

LEUTE


Karin Rocholl hat über mehr als 20 Jahre für den Stern zahlreiche Künstler aus der Kultur und Unterhaltung fotografiert.

Schauspieler wie Hannelore Elsner, Mario Adorf und Veronica Ferres, die Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, das Malergenie Gerhard Richter oder das Enfant terrible des Theaters Christoph Schlingensief - sie alle sind in sorgfältig arrangierter Pose inszeniert. Einige Künstler hat sie über viele Jahre begleitet und immer wieder in veränderten Lebenssituationen portraitiert.

Die Fotografien dokumentieren zugleich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

 

Eröffnung am 17. Januar um 18.30 Uhr

Einführung: Prof. Dr. Naumann, Kulturstaatsminister a. D.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit MULTIPLE BOX Hamburg

www.karinrocholl.de

 


7. März - 7. April 2019

Ralf Peters

Der Fotograf und Konzeptkünstler Ralf Peters dokumentiert alltägliche Orte und bekannte Szenen, die oft einer Gleichförmigkeit und ästhetischen Funktionalität zu folgen scheinen. Hinter der scheinbaren Eindeutigkeit steckt aber meist mehr als das, was wir sehen.

1960 in Lüneburg geboren, an den Akademien in Braunschweig, Nimes und München in Malerei und Bildhauerei ausgebildet, kennt der Künstler die Mittel der Malerei nur zu genau, die er in seine Fotografien überträgt: Farbe, Licht, Raum, Fläche, Kontur, Perspektive, das Mit- und Gegeneinander von Formen - in einem Wort: die Komposition. Die von ihm eigenhändig fotografierte und dabei schon "inszenierte" Aufnahme wird sodann mit Hilfe von Software am Rechner weiter verändert. Am Ende stellt sich für den Besucher die Frage nach einer wirklichen Realität.

 

www.ralfpeters.info